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Wir fordern einen Windelzuschuss! Startnext Kampagne im April 2019

Viele Städte und Gemeinden denken nur noch in die eine Richtung: „Wie können wir Windeleimer/-säcke kostenlos zur Verfügung stellen bzw. bezuschussen, damit die Familien ihren Windelmüll loswerden?“

Für uns ist das eine einseitige Betrachtung, denn es gibt auch die Möglichkeit der Stoffwindel.
Die Anschaffungskosten für Stoffwindeln sind einmalig hoch (jedoch ist es auf die Wickelzeit ein günstigeres System), daher fordern wir einen Windelzuschuss mindestens in gleicher Höhe, wie die Städte die Müllbeseitigung der Einwegwindelnutzer fördern.
42 Städte gehen diesen Weg bereits und wir wollen mehr. Mit unserem Projekt www.deine-Stoffwindel.com wollen wir auf Städte zugehen und das System und den Sinn des Windelzuschusses erläutern.
Unsere Recherche hat aber auch ergeben, dass Städten, welche aktiv einen Windelzuschuss gewähren, oftmals die Ressourcen für Aufklärungsarbeit in Ihren Gemeinden fehlen. Daher wollen wir genau an diesen Orten kostenlose Stoffwindelpartys anbieten, auf welchen man sich informieren kann.

Die Grundlage für unsere Forderung ist das Abfallvermeidungsgesetz der EU aus dem Jahr 2008, welches die Länder dazu auffordert, Ressourcen zu sparen. Länder wie Österreich und Großbritannien haben die Förderung für Stoffwindelnutzung bereits viel stärker ausgeweitet als Deutschland.

Auch im nationalen Kreislaufwirtschaftsgesetz sind die Ziele

  • Verringerung der Abfallmenge,
  • Verringerung der schädlichen Auswirkungen des Abfalls auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit sowie
  • Verringerung des Gehalts an schädlichen Stoffen in Materialien und Produkten.

beschrieben.

Ergänzend möchten wir anmerken, dass dieses für uns gleichzeitig bedeutet, dass Stoffwindeln  keine Sammelleidenschaft werden sollte, sondern dass man nicht mehr benötigte Windeln Second Hand verkauft oder die Materialien innerhalb des Familien oder Freundeskreises weiter nutzt. Denn genau dieses Verhalten hilft uns das Ziel der Abfallreduzierung zu erreichen.

Die oben beschriebene Aufklärungsarbeit benötigt neben viel Zeit auch finanzielle Mittel. Daher starten wir im April 2019 auf Startnext.de eine Crowdfunding Kampagne!  Wir würden uns freuen, wenn auch Du uns in unserem Vorhaben unterstützt.